Sonntag, 6. Oktober 2013

Digitale Medien analog erklärt

Wenn man Jugendliche oder Erwachsene über "Neue Medien" - die Gefahren und auch das Nutzen - näher bringen möchte, so ist es meist ein sehr trockenes Thema.

Hier gibt es nun eine Möglichkeit, dieses vielleicht oft trocken geglaubtes Thema etwas aufzulockern.

Faceboom heißt dieses Mittel und ist ein analoges (kostenloses) Kartenspiel. Das Regelwerk ist recht simpel und somit für die unterschiedlichsten Zielgruppen einsetzbar.



In diesem Spiel geht es um Kernaussagen aus dem Bereich der Mediennutzung und Medienkompetenz. Aussagen (dick gedruckt) werden vorgelesen - TN können per Zettel "stimmt" - "stimmt nicht" ihre Meinung dazu abgeben. Die Antworten können zur Diskussion anregen.

Wichtig! Das Spiel ist aus der Schweiz! Bevor Sie es in Deutschland einsetzen, sollten sie die einzelnen Karten alle einmal durchgesehen haben, zwecks der Begrifflichkeiten.
Außerdem ist Faceboom doch sehr stark an Facebook ausgelegt; je nachdem wen und was sie erreichen wollen, die Fragen aussortieren.

Viel Spaß mit dem Spiel!

Mittwoch, 21. August 2013

Experiment Zauberzollstock

Aufgabe:
Bringt den Zollstock zusammen auf den Boden!

Bedingung:
JedeR berührt die gesamte Zeit über das Metermaß von unten,
keineR krümmt den Finger, um das Metermaß herunterzuziehen

Auswertungsfragen
Warum war es so schwierig?
Wie habt Ihr es geschafft


Mehr Informationen erhalten Sie auf Anfrage bei der Sozialagentur Weimersberg

Freitag, 26. Juli 2013

Die Sache mit dem Bild ..


Heute geht es im weitesten Sinne um "Kommunikation", denn diese Kommunikation geschieht meist nur von einer Seite aus.

Es geht um die Manipulation durch die Medien.
Dies hat schon früh angefangen, was ihr an den Links erkennen könnt.

Mein Tipp für Euch heute: Glaubt nicht alles, was in den Medien kursiert, sondern überlegt: von wem die Nachricht kommt und was diese bezwecken soll.

Z. B. wenn mal wieder eine Studie über die Körperfülligkeit der Deutschen im Umlauf ist, und diese von einer Firma bezahlt wird, die Diätprodukte verkauft, so kann man davon ausgehen, dass diese Firma ihre Produkte verkaufen wollen und die Studie in diesem Sinne ausgelegt wurde.

Weiter gibt es auch Bildmanipulationen, hierzu die Links:

Freitag, 28. Juni 2013

MediatorIn

Ich habe meine zwei praktischen Studiensemester u. a. bei einer Mediatorin absolviert. Viele fragten dann immer wieder: Was macht denn so eine Mediatorin? Für was sind Mediatoren gut?

Vielleicht kennt der Ein oder die Andere aus der Schule die "Streitschlichter", manchmal werden auch sie "Mediatoren" genannt.
Als Mediator ist man eine Art Vermittler zwischen Streitparteien. Denn manchmal kommt es vor, dass sich diese Parteien nicht mehr miteinander unterhalten können, da die Emotionen so tief sitzen. Der "Vermittler" versucht die Anliegen des "Gegners" noch einmal in anderen Worten dem "Streitpartner" zu erzählen.

Oft kann es durch den Besuch bei einem Mediatoren (wahlweise einer Mediatorin) zu einem Konsenz kommen.
So hat uns eine Professorin in einer Vorlesung erzählt (sie selbst ist Mediatorin), dass sie bei einem Scheidungspaar vermittelt hat; hier gab es Streitigkeiten wegen der Gütertrennung.
Durch ihre Hilfe konnte das (noch)Ehepaar sich ohne größere Probleme bei der Trennung der Güter einigen, denn sie wollte nicht den tollen Fernseher (was er dachte) und er wollte nicht das Sofa (obwohl sie davon ausging, dass er das unbedingt behalten wollte).

Durch diese Vermittlung können solche Vorfälle vermieden werden:

Gefunden auf Facebook

Freitag, 14. Juni 2013

Die Geschichte mit dem Hammer


Kennt ihr die Geschichte von Paul Watzlawick und dem Hammer?
Kurze Zusammenfassung:

Ein Mann will in seiner Wohnung ein Bild aufhängen und braucht dazu einen Hammer. Den hat er nicht. Der Mann will den Hammer von einem Nachbarn ausleihen, doch dann malt er sich aus, was der Nachbar von ihm hält, was er durch Blicke aus dem Treppenhaus zu wissen glaubt>
Am Ende der Geschichte steht der potentielle Bildaufhänger vor der Tür des Nachbarn, klopft und schreit ihn an: „Sie können Ihren Hammer behalten, Sie Rüpel!“
Was will uns diese Geschichte erzählen?
Nun ja, diese Geschichte stammt aus Watzlawicks Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" - was auf ironische Weise erzählt, wie wir es schaffen können, auch in den schönsten Dingen die uns passiert, ein Haar in der Suppe zu finden.

Können wir in die Blicke anderer immer etwas hineininterpretieren, was uns betrifft? Denken Menschen wirklich so viel über uns nach, wenn wir nicht anwesend sind und wir die betreffenden Menschen nur "vom Treppenhaus" kennen?
Ich glaube, wir sollten uns nicht zu sehr damit beschäftigen, was andere Menschen über uns denken könnten, denn sie tun dies wohl nie in dem Maße, wie man sich das selbst ausmalt.

Und wenn man von Nachbarn oder Freunden einmal irriert ist, könnte man ja auch mal etwas tun ... und zwar kommunizieren!
Nicht nur mit der Körpersprache, sondern dadurch, dass man miteinander spricht - auch wenn man nur mal fragt "Wie war der Tag?" - Vielleicht war er ja vom Gegenüber extrem anstrengend, dass dieser einen "merkwürdigen, langweiligen" Blick darauf hat.

Mir ist es schon öfter so gegangen, dass ein Blick von mir - oder Gesten - so gedeutet wurden, dass ich ja "gelangweilt" wirke.
Doch ich kann 100% sagen, dass es nicht gelangweilt war, sondern dass ich mich konzentriert habe. - Leider wurde mir nicht geglaubt.

Deshalb bin ich dafür, dass man nicht von seiner eigenen Überzeugung den Anderen über den gleichen Kamm ziehen kann, sondern dass der Andere eben andere Ausdrucksweisen hat, die wir nicht 100% so deuten können, wie es unserer Handlungsweise entspricht.